Koh Jum – Eine Insel zum entspannen

von Marco

Von Krabi ging es dann auf die Insel Koh Jum. Hier waren wir vor 12 Jahren schonmal und haben nur tolle Erinnerungen daran.

Für unsere Weiterreise mussten wir auf die Flut warten, da wir im Pier mit einem Boot abgeholt wurden. Um 11 Uhr war dann der richtige Zeitpunkt und es ging ca. 1 Stunde mit dem Longtailboot übers Meer. Gut, dass ich mit der Sim-Karte überall Empfang habe, denn der Fahrer/Bootsführer wusste wohl nicht so recht an welchem Strand er uns genau absetzen muss und nutzte für die letzten Kilometer dann einfach Marcos Handy mit Google Maps. Naja, Hauptsache wir kommen an 😉

Dann hieß es als nächstes „Schuhe ausziehen“ denn hier muss man direkt am Strand im flachen Wasser austeigen.

Die Unterkunft hier auf Koh Jum, das Koh Jum Delight Beach, ist eine eher einfachere Unterkunft, aber sauber und mit direktem Meerblick.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann den Rest vom Tag am Strand oder am Pool aufgehalten. Koh Jum wird auch die „Krabbeninsel“ genannt und die Kinder hatten wieder ihrem Spaß die Krabben am Strand zu beobachten. Es wurden natürlich auch Sandburgen gebaut und bei Ebbe Staudämme. Außer uns ist sind aktuell tatsächlich nur 2 andere Familien hier. Nach dem Abendessen gings dann direkt ins Bett.

An Tag 2 sind wir morgens ca. 20 Minuten in das kleine Dorf gelaufen, um uns mit Getränken und Obst einzudecken. Aber kaum ist man nicht mehr in der Nähe vom Meer, fühlt man direkt wie heiß es wirklich ist. Wir sind fast eingegangen und die Begeisterung der Kinder hielt sich dementsprechend in Grenzen. Also sind wir erstmal ins Mr. Boy Café um etwas Kühles zu trinken und die Laune zu heben. Hier saßen wir auf einem Steg im Meer und die Kinder konnten Fische beobachten.

Auf dem Rückweg sind wir dann noch fix in den Supermarkt. Hier hatte ein kleines Thai-Mädchen einen riesen Spaß mit den Jungs quer durch den Laden fangen zu spielen und sich auf unserem Rucksack gemütlich zu machen 😊

Unsere Kinder sind hier wohl eine Rarität. Ob alt oder jung, jeder winkt ihnen fröhlich zu, oder möchte sogar Fotos mit ihnen machen. Heute hat eine ältere Frau gefragt wie die Kinder heißen. Leano hat ein Backen-Kneifer bekommen und es schien ihr ein dringendes Bedürfnis ihm auch noch einen Kuss auf die Stirn zu verpassen. Wäre bei uns in Deutschland wohl eher ein absolutes No-Go 😉

Den Mittag verbrachten wir wieder an Strand und Pool. Von einem schweizer Jungen haben wir dann auch noch ein Buch von den ???Kids bekommen, das wir Nelio gleich vorgelesen haben. Von der Mama des Jungen haben wir den Tipp für ein Fischrestaurant im Dorf bekommen. Von dem Besitzer wird man sogar kostenlos abgeholt und auch wieder zurückgebracht. Also haben wir den Service genutzt und es gab ganzen Fisch mit gebratenem Reis und Gemüse. Die Kinder haben dann auch noch 2 Mangos von den Besitzern geschenkt bekommen.

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