Koh Jum – Letzte Tage und Abreise

von Marco

Ursprünglich haben wir insgesamt 6 Nächte auf Koh Jum geplant. Den Aufenthalt haben wir aber nun um 2 Nächte verkürzt. Nicht weil uns die Insel nicht gefällt, sondern weil hier 4 Nächte für uns reichen 😉

Es muss einem klar sein, dass Koh Jum der perfekte Ort zum chillen ist…einfach nur chillen. Sonst gibt es hier auf der kleinen Insel nicht viel. Deswegen haben wir verkürzt, mit dem Hintergedanken, auf Koh Lanta mehr unternehmen zu können.

An Tag 3 sind wir nach dem Frühstück an den Pool und von dort zum Strand. Für ein bisschen Bewegung haben wir uns mittags ein Kajak geschnappt und sind zu einer kleinen Insel gepaddelt. Die Kinder haben sich beim Muscheln sammeln ausgetobt und einen Affen haben wir hier auch gesehen. Am Himmel zogen dann langsam dunkle Wolken auf, deshalb sind wir dann lieber mal wieder zurück gepaddelt. Just in time, denn danach hat es dann gedonnert und wurde windig.

Da wir zur Abwechslung außer Strand und Pool mal was anderes machen wollten, haben wir uns an einem Tag für 4 Stunden ein Tuk Tuk gemietet. Hierbei handelt es sich um einen Roller mit Beiwagen. Eigentlich benötigt man für Thailand neben dem deutschen Führerschein auch noch den internationalen Führerschein. Deswegen kam ich gar nicht auf die Idee mir sowas zu leihen. Aber nachdem mir der nette Mitarbeiter vom Hotel gesagt hat: „Don’t worry, there is no police on the island“, dachte mir „na dann“ 😊

Das Teil sah alles andere als vertrauenswürdig aus. Ziemlich alt und klapprig. Nach kurzer Einweisung ging es dann los. Wir wollten einmal die Insel umfahren. Unser Ziel war es erstmal an den nördlichsten Strand, den Luboa Beach zu fahren. Hierbei fährt man an vielen Gummibaumplantagen vorbei. Auf der holprigen Straße kommt man an einigen Restaurants und einheimischen Häusern vorbei. Im Norden fährt man einmal um den höchsten Berg, dem Mount Pu, herum und schon endet die Straße am Luboa Beach. Das Ganze hat ungefähr 30 Minuten gedauert. Direkt am Strand gab es ein tolle „Hippie-Bar“ die Peace Bar, wo wir erstmal etwas Kühles getrunken haben. Zu toller Reggae-Musik haben wir den Ausblick genossen und die Kinder sind auf Erkundungstour am Strand entlanggelaufen. Auf dem Rückweg bin ich mal rechts abgebogen und wollte die Gegend erkunden. Plötzlich wurde die Straße immer enger und aus Asphalt wurde eine Sandpiste. Und plötzlich waren wir von Affen umgeben. War schon etwas unheimlich 😉. Wir haben uns dann entschieden wieder umzudrehen.

Zur Mittagszeit sind wir wieder ins „Dorf“ gefahren, um im Mr. Boy Café Mittag zu essen.

Danach ging es wieder ins Hotel zurück und es war wieder Pool und Strand angesagt.

Nach 4 erholsamen Tagen auf Koh Jum sind wir nun gespannt, wie der nächste Aufenthalt auf Koh Lanta wird.

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