Khao Sok Nationalpark – Tag 1 und 2

von Marco

Der Transfer von Khao Lak zu unserem Resort im Khao Sok dauerte ca. eine Stunde. Unsere nächste Unterkunft war das Rock and Treehouse Resort. Das spannende an der Unterkunft ist, dass es sich um Baumhäuser handelt.

Das Resort an sich ist eine künstlich angelegte Felsenlandschaft mit Wasserfällen und Pool. Die Zimmer sind etwas in die Jahre gekommen aber absolut ausreichend. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit.

Am ersten Tag haben wir uns nichts vorgenommen. Wir sind erstmal in den Ort in die Nähe gelaufen und haben uns in einem Café am Fluss ein Eis gegönnt. Anschließend haben wir noch in einem Supermarkt Wasser und Bananen gekauft und sind dann zurück ins Hotel. Dort sind wir zur Erfrischung noch in den Pool. Anschließend haben wir im Hotelrestaurant gegessen. Das Essen hier ist sehr lecker und wird frisch zubereitet.

Am zweiten Tag hatten wir morgens erstmal eine Elefantenauffangstation auf dem Plan. In der Nähe des Hotels gab es eine gut bewertete Auffangstation. Die Auffangstation bietet den Tieren einen artgerechten Lebensraum und ein zu Hause. Man unterstützt bei der Pflege der Dickhäuter und setze sich für ihren Fortbestand ein.

Jedoch waren keine Plätze mehr frei für den Vormittag und am Hotel wurde mir eine andere „Station“ angeboten. Leider handelte es hierbei um keine Auffangstation sondern um Privatpersonen die Elefanten als Touristenattraktion haben. Gleich vorweg, die Elefanten wurden nicht misshandelt (haben wir zumindest nicht mitbekommen) und es wurde auch nicht grob mit Ihnen umgegangen. Jedoch waren die Elefanten zeitweise an Ketten angebracht, was einen faden Beigeschmack bei uns hinterließ. Normalerweise leben die Elefanten in den Auffangstation in Gehegen und werden auch zu nichts gezwungen.

Wir waren mit einem Elefanten dann im Wasser und durften diesen füttern. Der Elefant machte für uns auch keinen schlechten Eindruck aber das nächste Mal werden wir nur zu einer qualifizierten Auffangstation gehen. Den Kindern hat es trotzdem gefallen. Wir haben wir den Kindern unsere Bedenken mitgeteilt, um ein Bewusstsein für artgerechte Haltung zu schaffen.

Am Nachmittag machten wir dann eine Bambus-Floßtur auf dem Fluß Sok. Hierbei konnten wir die herrliche Landschaft genießen und die Seele baumeln lassen. Zu beginn der Fahrt gab es selbstgebastelten Sonnenschutz aus Blättern. Selbst unsere wuseligen Kinder haben die Natur und die Ruhe in sich aufgesogen. Nach dieser Tour war der Tag auch schon fast zu Ende. Im Resort ging es noch eine Runde in den Pool und dann haben wir uns fertig gemacht und sind noch in den Ort gelaufen, und im Black Stone Café gab es unser Abendessen.

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