Die letzten 2 Tage wollten wir langsam angehen und ohne große Ausflüge noch etwas entspannen. Nach Koh Lanta geht es für eine Nacht nach Phuket und dann ist auch schon unsere Reise in Thailand vorüber und es geht nach Malaysia, Kuala Lumpur.
Während Vera mit den Kids am Pool war, bin ich an den Strand gegangen und habe mich einer Thaimassage unterzogen. Das war sehr entspannend aber auch sehr schmerzhaft 😉 Nachdem ich eine Stunde durchgeknetet wurde musste ich mich zu Vera erstmal an den Pool legen 😉. Mittags habe ich in der Nähe unseres Hotels an der Hauptstraße an einer Garküche frittierte Hähnchen mit Reis und frittierte Bananen für uns zum Mittagessen geholt. Das Ganze haben wir auf unserer Terrasse gemeinsam gegessen. Das Essen von den Straßenständen ist und bleibt mein Favorit….immer lecker!
Am Abend haben wir noch ein anderes Restaurant ausprobiert, welches wir an der Hauptstraße entdeckt haben. Das Cook-Kai ist ein offenes Restaurant (wie die meisten hier). Unsere Kinder haben sich gleich gut mit den Kindern des Besitzers verstanden und haben gemeinsam gespielt. Uns freut es sehr, dass unsere Kinder hier überhaupt keine Berührungsängste haben und sich trotz Sprachbarriere irgendwie immer mit den anderen Kindern verstehen.


Zum Essen gab es ganzen gegrillten Fisch, frittierte Garnelen und Pad Thai. Was sollen wir sagen, es war lecker…wie bis jetzt an jeder Station. Beide Tage liefen fast identisch ab und das war auch mal entspannend.



Am Tag der Abreise verabschiedenden wir uns noch von den Besitzern und seinem Sohn. Der Kleine ist erstmal zu Nelio und Leano gelaufen und hat beide zur Verabschiedung umarmt. Total süß.

Danach ging es um 12 Uhr Richtung Hafen. Mit einer kleinen Fähre sind wir um 13 Uhr nach Koh Phi Phi gefahren und dort direkt auf die Fähre nach Phuket umgestiegen. Die Fährfahrten haben insgesamt ca. 4 Stunden gedauert. Da unser Hotel auf Phuket in der Nähe des Flughafens auf der anderen Seite der Insel lag, mussten wir noch einen Transfer organisieren. Erst hatten wir geplant ein Taxi zu nehmen. Auf der Fähre wurde uns auch ein Transfer angeboten, der Preis war ok und es hieß es fahren noch 2 weitere Leute mit, die an den Flughafen müssen. Also haben wir das gleich gezahlt und gebucht.



In Phuket angekommen haben wir den Transferbus gefunden und sind mi den zwei anderen Personen eingestiegen. Es handelte sich um einen 9-Sitzer. Als wir im Bus saßen und auf die Abfahrt warteten, kam irgendwann ein Mitarbeiter und wollte Geld für den Transfer haben. Er wollte mir erst nicht glauben, dass ich schon auf der Fähre bezahlt habe und war ziemlich pissig. Gut, dass ich den Beleg noch hatte. Als er diesen gesehen hat, hat es sich dann bei mir entschuldigt. Trotzdem sind wir immer noch nicht losgefahren und saßen nun schon über eine halbe Stunde im Auto. Irgendwie kamen immer mehr Leute und wollten in den Bus rein. Wir wurden am Ende aufgefordert unsere Kinder auf den Schoß zu nehmen, da es letztendlich 11 Personen waren. Grundsätzlich ja kein Problem, aber hier war es das erste Mal das wir mit Unfreundlichkeit konfrontiert waren und außerdem hatten wir eigentlich für uns 4 bezahlt, also haben wir auch mit 4 Plätzen gerechnet. Nach über einer Stunde sind wir dann endlich mal losgefahren. Die Fahrt dauerte auch nochmal etwa eine Stunde, in einem vollgepackten Bus mit stickiger Luft und fahren konnte der Kollege am Steuer auch nicht. Unterwegs hielten wir noch an und ein anderer Fahrer stieg ein. Dann zog noch ein Gewitter und starker Regen auf – Aquaplaning mit einem überladenen Van und auf schlechten Straßen wird auch völlig überbewertet 😊. Irgendwann wurde es sogar Nelio schlecht.
Naja, nach der aufregenden Fahrt und allgemeiner schlechten Laune (meine 3 Mitreisenden hatten alle Hunger 😉 ) sind wir endlich am Hotel angekommen. Hier haben wir ein kleines Hotel (BS Airporthotel in Phuket) gebucht. Es sollte nur für die Übernachtung dienen, da es am nächsten Morgen um 10:30 Uhr unser Flug nach Malaysia, Kuala Lumpur ging. Das Hotelzimmer war völlig ok. Während Vera mit den Kindern duschte, bin ich losgezogen und habe uns Abendessen besorgt. Dieses haben wir im Hotelzimmer gegessen und sind dann müde ins Bett gefallen.
Der nächste Tag ging es um 8:30 Uhr an den Flughafen. Bei der Ausreise fiel den netten Beamten auf, dass wir statt 30 Tage 31 Tage im Land waren…Ups, da haben wir uns wohl verrechnet. Das ist uns und dem Reisebüro irgendwie beim buchen der Reise gar nicht aufgefallen. Nun standen wir da. Ich fragte den Beamten, was das nun für Konsequenzen hat. Er teilte uns mit, dass dies gar nicht so schlimm sei. Wir mussten 500 THB Overstay Strafe pro Person bezahlen (Insgesamt 2000 THB, ca. 50 €) und somit war das erledigt. War jetzt nicht so schlimm aber es ärgerte mich schon kurz…denn das hätte man eigentlich vermeiden können 😉.

Da uns das etwas verunsicherte haben wir gleich mal die nächsten Stopps durchgerechnet und leider festgestellt, dass wir auch für Indonesien 31 Tage statt die erlaubten 30 Tage Aufenthalt gebucht haben. Diesen kann man nur mit etwas mehr Aufwand verlängern (man benötigt ein Visum, muss zum Amt und benötigt pro Person auch noch 2 biometrische Passbilder, außerdem kostet der Spaß auch nicht gerade wenig, und dass nur für einen Tag) Warum auch immer dieser Fehler zweimal passiert ist.
Nun waren wir etwas nervös, denn die Flüge und alle unsere Unterkünfte sind schon gebucht. Jetzt rauchten unsere Köpfe und nach einer längeren Internet Recherche haben wir herausgefunden, dass ein illegaler Aufenthalt in Indonesien nicht ganz so easy gesehen wird wie in Thailand.
Also haben wir beschlossen, mit dem Reisebüro Kontakt aufzunehmen und nach einer Lösung zu suchen. Nach mehreren Mails und Telefonaten hier unser Fazit: Wir haben unseren Weiterflug umgebucht und bleiben nun einen Tag länger in Kuala Lumpur. Die Unterkünfte in Bali haben wir bereits auch umgebucht und das Hotel hier müssen wir nun noch eine Nacht verlängern. Mann, mann, mann….. was für eine Action. Aber nun ist alles geklärt und wir können uns gedanklich wieder entspannen…
Jetzt heißt es: Next Stop Malaysia, Kuala Lumpur. Wir sind gespannt und freuen uns auch schon sehr drauf.
Hier noch ein Video welches ich von unserer Mangroventour erstellt habe. Habe es jetzt erst fertig gestellt.





















