Auf Koh Jum wurden wir an das Pier gebracht und von dort ging es mit einem Schnellboot direkt weiter nach Koh Lanta. Die Fahrt dauerte nur 20 Minuten. Zum Glück, denn das Boot war sehr ausgelastet und wir haben gerade noch so ein Plätzchen zwischen dem Gepäck bekommen. Vom Pier ging es mit dem Taxi zum Hotel.
Nach den ersten 4 Tagen Koh Lanta sind wir echt froh, den Aufenthalt auf Koh Jum verkürzt zu haben und diese Zeit länger hier zu verbringen. Nicht, dass uns Koh Jum nicht gefallen hat, aber Koh Lanta hat einfach mehr zu bieten und es ist auch mehr los.
Außerdem sind wir total angetan von unserer Unterkunft. Vom Preis-Leistungsverhältnis bis jetzt die beste Unterkunft. Wir wohnen im Lanta Pearl Beach Resort, welches am Long Beach liegt. Unserer Meinung der schönste Strand auf Koh Lanta. Wir wohnen in einem kleinen Familienbungalow mit Terrasse und Gartenblick und einer Hängematte 😊 Es ist modern eingerichtet, groß und sehr sauber. Hier fühlen wir uns richtig wohl. Das Resort besitzt einen schönen Pool, der mitten im Garten liegt. Das Hotel-Restaurant bietet auch sehr leckeres Essen für faire Preise an.



Unsere Kinder haben sich gleich am ersten Tag mit dem Sohn des Hotelbesitzers angefreundet. So kam ich auch ins Gespräch mit dem Hotelbesitzer. Er erklärte mir, dass er in dieser Region der einzige Einheimische ist, der ein Hotel führt. Alle anderen Hotels sind von großen Ketten geführt oder von Menschen außerhalb von Koh Lanta. Er erzählte mir auch, dass gerade die Pandemie in Thailand viele Menschen in den Ruin getrieben hat. Die meisten Thailänder leben vom Tourismus und sind von uns Urlaubern abhängig. Deswegen stellt der Besitzer in seinem Hotel und Einheimische ein, welche finanziell Probleme haben. Seine Worte waren:
„Es ist nicht wichtig welche Ausbildung meine Leute haben, denn lernen können sie alles. Wenn ich den Menschen mit einer Anstellung helfen kann, freut mich das“. Das waren schöne Worte.
Es war ein sehr lehrreiches und ehrliches Gespräch. Nach dem Gespräch war ich froh, dieses Resort gewählt zu haben und somit Einheimische zu unterstützen.


Wegen Leanos Ohrenschmerzen haben wir die ersten Tage nicht viel unternommen. Direkt am ersten Tag haben wir ein Pärchen mit einem 5-jährigen Sohn kennengelernt und die Kinder haben sich gleich angefreundet und somit haben wir gemeinsam morgens Zeit an dem traumhaften Long Beach verbracht und nachmittags am Pool. Am Strand gefällt es den Kindern am besten Krabben oder Einsiedlerkrebse zu suchen und zu beobachten.
Da wir bei diesem Hotel kein Frühstück inklusive ist (was auch nicht schlimm ist) probieren wir morgens immer ein anderes Restaurant aus. Was wir hier unbedingt erwähnen müssen ist das „The Backyard“. Ein kleines Frühstücksrestaurant welches in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen ist. Hier gibt es total leckeres Frühstück (die haben sogar Nutella und Leano hat das mal richtig gefeiert). Besonders angetan haben uns hier die Früchtebowls.

Abends sind wir dann wieder an den Strand und haben unterschiedliche Restaurants zum Abendessen ausprobiert…und ganz ehrlich, ein Abendessen am Stand und dabei den Sonnenuntergang zu beobachten ist einfach nur schön 😊. Hier haben wir das Funky Fish entdeckt. Tolles Restaurant mit grandioser Aussicht und leckerem Essen.

Leano ging es durch die Behandlung schon nach einem Tag wieder gut und die Ohrenschmerzen gingen schnell vorüber.
























